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Ein Käse - älter als die Schweiz
Im Jahre 1192 gelang
es den Mönchen der Abtei Bellelay, einen Käse herzustellen,
der |
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geschmackvoll
und haltbar war. Er musste zudem handlich sein, da er auch als
Zahlungsmittel verwendet wurde: 1346 entrichtete der Abt von
Bellelay eine Erbpacht in Form von 191 Pfund Käse. Auch der
Fürstbischof von Basel erhielt jeweils eine Ladung Käse als
Neujahrsgeschenk. |
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1797 fielen französische
Revolutionstruppen ins Land und vertrieben die Mönche. Ihr Käse jedoch
hat überlebt und gilt bis heute als berühmte Delikatesse.
Das Gebiet, in dem der Tête de Moine nun seit über 800 Jahren hergestellt wird, umfasst drei Amtsbezirke, die früher einmal zum Fürstbistum Basel gehörten: Moutier und Courtelary im Kanton Bern, Franches Montagnes im Kanton Jura.
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| Brief
des 16. August 1570 vom Abt von Bellelay an den regierenden
Bischof von Basel, wo zum ersten Mal der Name
"Bellelay-Käse" erwähnt wird. |
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